/var/log/julianwki
Und er sah, dass es GUT war... 
Freitag, 23. Januar, 2009, 18:52 - Diplomarbeit
Geschrieben von Julian
Es ist da! Ich halte es in Händen! Ich bin Diplom-Informatiker! Aber nun erstmal der Reihe nach:

Nachdem ich meine Diplomarbeit am 21. Oktober letzten Jahres abgegeben habe, ist einige Zeit vergangen. Dafür stand aber zeitnah (soll heißen: kurz vor Jahresende) fest, dass ich mein Diplom-Kolloquium (das ist so eine Veranstaltung, in der man seine Arbeit vorstellt und Frage-und-Antwort-Spielchen macht) am 9. Januar halten soll.

Pünktlich davor (Stichwort: zeitnah, s.o.) am 6. Januar habe ich dann auch mein erstes Gutachten bekommen. Ein wenig spät, wenn man bedenkt, dass man die beiden Gutachten der Profs eigentlich maximal vier Wochen nach der Abgabe der Arbeit erhalten haben(!) soll. Quasi ein wenig überzogen... (Das Zweitgutachten habe ich übrigens am 8. Januar um 17:36 erhalten...)

Und am 9. Januar war es dann soweit. Nervös, wie ich es immer vor Vorträgen bin, hielt ich meinen Vortrag und stellte mich mehr oder minder (eher minder) geschickt den Fragen meiner Profs. Aber egal, man kann alles aussitzen.

;-)

Bestanden! Sehr schön.

Und heute kam die Post. Ein Maxibrief.



Von der Uni. Darin ein Umschlag. Ganz offiziell.



Das Diplom-Zeugnis. Auf Deutsch. Und auf Englisch. Ein Anschreiben vom Diplomprüfungsausschuss. Und noch viel mehr Zettel. Schweres 100g Papier. Mit Siegel. Mit Unterschrift.



1,8. GUT.

Solange die dicke Frau noch singt, ist die Oper nicht zu Ende. Und die letzten Takte sind verstummt.

Zusammenfassung: Komisches Gefühl. Aber geil.

:-)

kommentieren ( 6 mal gelesen. )   |  0 Trackbacks   |  Permanentlink
Kein Twittern mehr bis nach dem Judgement Day? 
Freitag, 2. Januar, 2009, 19:00 - Web
Geschrieben von Julian
Mein Twitter-Account spinnt mal wieder, er ist jetzt bestimmt schon über einen Monat "rate-limited". Was heißt das?

Twitter hat Angst um seine Server und will verhindern, dass Zusatztools, die über die Webservice-API auf die Server zugreifen, diese überlasten. Mittels der API kann man z.B. die aktuellen Nachrichten abrufen, eigene Nachrichten absenden, anderen Accounts followen usw. Um das zu verhindern hat Twitter das Rate-Limit eingeführt. Sobald man mehr als eine bestimmte Anzahl an Anfragen in einer bestimmten Zeitspanne an die API gestellt, bekommt der Account ein Rate-limit. Das hat zur Folge, dass man nur über die normale Twitter-Webseite auf seinen Twitteracount zugreifen kann.

Jedenfalls ist mein Account jetzt schon seit längerem in diesem Status. Ich dachte, wenn ich einfach eine Zeit lang kein Zusatztool benutze, löst sich das Problem von alleine. Hat es aber nicht. Das schöne (oder auch traurige) ist, man kann "per Hand" auch auf die API zugreifen, ist eben ein Webservice. Unter Linux bietet sich das Tool curl an, mittels

curl -u $ACCOUNT$:$PASSWORD$ http://twitter.com/account/rate_limit_status.xml

lässt sich einfach der aktuelle Zustand abfragen. Allerdings bekomme ich in meinem Fall keine so tolle Antwort:

<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<hash>
<remaining-hits type="integer">0</remaining-hits>
<hourly-limit type="integer">100</hourly-limit>
<reset-time-in-seconds type="integer">1230922367</reset-time-in-seconds>
<reset-time type="datetime">2009-01-02T18:52:47+00:00</reset-time>
</hash>


Interessant erscheint hier der Inhalt von <reset-time-in-seconds>, es werden 1.230.922.367 Sekunden zurückgegeben. Ja spinnen denn die? Das sind über 39 Jahre! Irgendwie ist das die Todesstrafe für meinen Account.

Ich kann also erst wieder komfortabel twittern, wenn ich längst in Rente bin. Und auch nur, wenn man davon ausgeht, das die heutigen Web2.0-Dienste auch noch im Jahr 2047 verfügbar sind.

Update: Zwischenzeitlich kann ich die Twitter-API wieder nutzen. Wenn ich wie oben den Status abfrage, bekomme ich in <remaining-hits> einen Wert von 100. Das heißt wohl, ich darf 100mal in einer Stunde die API nutzen, bevor ich rate-limited werde. Es hat sich also gelohnt, über http://twitter.com/help/ ein Ticket zu lösen. Ende gut, alles gut. Judgement Day kann kommen.
1 Kommentar ( 6 mal gelesen. )   |  0 Trackbacks   |  Permanentlink   |  ähnliche Links
Kindheitsträume... 
Sonntag, 30. November, 2008, 15:52 - Web
Geschrieben von Julian

...konserviert und zusammengefasst in etwas mehr als 5 Minuten. Zurücklehnen und genießen:


Hey hey


Danke an meinen Bruder für diesen wichtigen Fund amerikanischer TV-Geschichte. :-)

1 Kommentar ( 5 mal gelesen. )   |  0 Trackbacks   |  Permanentlink
Usenet-Sünden löschen 
Freitag, 7. November, 2008, 19:12 - Web
Geschrieben von Julian
Wer sich wie ich seit Jahren im Usenet - das ist das Netz mit den Newsgruppen wie de.comm.anbieter.mobil oder ger.ct - rumtreibt, hat bestimmt schon die ein oder andere Nachricht in so mancher Gruppe hinterlassen. Interessen wechseln, Gruppen wechseln, Meinungen wechseln. Und Tante Google vergisst nichts.

Wie gut, dass sie wenigstens anbietet, verfasste Nachrichten aus ihrem Index zu löschen. Dafür gibt es das Google Groups removal tool auf deren Webseite. Man gibt dort die Message-IDs der selbst verfassten Nachrichten an, versichert das man wirklich der Verfasser der Nachrichten ist und fertig. Innerhalb von ein paar Tagen bekommt man dann über die Löschung eine Bestätigung per Mail zugesendet.

Das Problem ist nur: Wie findet man komfortabel die Message-IDs der verfassten Nachrichten raus? Darüber hat sich Dragan Espenschied auch schonmal Gedanken gemacht und das Perl-Skript

>>Request for removal<<



veröffentlicht. Die Jahre zogen ins Land, Google verändert seine Webseite, das Skript funktioniert nicht mehr problemlos. Deshalb habe ich ein paar Bugfixes und Verbesserungen eingebaut und diese an Dragan übermittelt.

Also: Kein Problem mehr, Jugendsünden können wieder leicht gefunden und beseitigt werden. Weitere Informationen zum Skript finden sich auf Dragans Webseite.

Man kann übrigens auch verhindern, dass Tante Google die Nachrichten speichert. Dazu muss in der Usenet-Nachricht die sogenannte X-No-Archive: yes Headerzeile gesetzt werden. Das hat dann den Effekt, dass die Nachrichten für sieben Tage im Index von Google erscheinen und danach automatisch gelöscht werden. Ein akzeptabler Kompromiss, wie ich finde. Weitere Informationen zum XNA-Header und dessen Vor- und Nachteile (ja, auch die gibt es, bzw. werden diskutiert), lassen sich im passenden Wikipedia-Eintrag nachlesen.
1 Kommentar ( 18 mal gelesen. )   |  0 Trackbacks   |  Permanentlink
Sie ist weg! 
Dienstag, 21. Oktober, 2008, 18:04 - Diplomarbeit
Geschrieben von Julian
Und ich bin wieder allein, allein. Wer? Na sie natürlich, die Diplomarbeit.

Wer mag, kann sie hier herunterladen und lesen.

Und wer Fehler findet, darf sie behalten.
;-)

1 Kommentar ( 11 mal gelesen. )   |  0 Trackbacks   |  Permanentlink

| 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | 7 | 8 | 9 | 10 | Weiter> >>